Alanya im Türkei-Lexikon

Alanya liegt rund 135 östlich von Antalya. Alanya ist heute eines der beliebten Badeorte an der Türkischen Riviera. Im 13. Jahrhundert war Alanya die Winterresidenz des seldschukischen Sultan von Rum Alaeddin Kai Kobad I. Seinen heutigen Namen hat Alanya erst im Jahr 1933 erhalten, von Kemal Atatürk. Den modernen Tourismus hingegen begründete ein Mann namens Galip Dere. Dieser hatte aus Deutschland von der heilenden Wirkung der Höhlenluft gehört. In der bei Hafenarbeiten im Jahr 1948 entdeckten Damlatas-Höhle vermutete er auch eine derartige heilende Wirkung und stellte entsprechende Untersuchungen an. Heute ist Alanya auch als Altersruhesitz bei Deutschen sehr beliebt, aber auch bei anderen Europäern. In Alanya gibt es sogar eine russische Schule. An den Stadtratssitzungen in Alanya nimmt auch ein Ausländerbeirat teil – eine Einzigartigkeit in der Türkei. In Alanya leben auch zahlreiche Türken, die mit europäische Frauen verheiratet sind. In Alanya gibt es aber einen evangelischen Pastor, der zweimal im Monat einen Gottesdienst organisiert. Offiziell gilt Alanya als Außenstelle des in Antalya registrierten katholischen St.-Nikolaus-Vereins. Das gute Miteinander der Kulturen zeigt sich in Alanya dadurch, dass an der Eröffnung der protestantischen Kirche am 25. Februar 2006 auch hohe örtliche Würdenträger der islamischen Religionsgemeinschaft teilnahmen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört vor allem die auf dem Burgberg stehende Burg aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Im Hafen von Alanya ragt indes ein 33 m hoher aus Backstein bestehender Turm, der „Rote Turm“ in den Himmel. Heute wird der Turm als ethnographisches Museum genutzt. Sehenswert ist auch die Schiffswerft aus der Zeit der Seldschuken.

Alanya ist eine der ältesten Ferienhochburgen der Türkei, mit rund 130.000 Einwohnern. Dieses malerische Städtchen liegt in einer weiten, sanft geschwungenen Bucht, deren feinsandiger Strand macht es mit seinen elf Kilometern Länge zu einem der beliebtesten Ferienorte an der Türkischen Riviera. Auch hier herrscht ein vielfältiges Angebot an Wassersportarten, es ist praktisch für jeden Urlauber etwas dabei. Unterhaltung bis in frühe Morgenstunden verspricht das Nachtleben von Alanya. Als Wahrzeichen der Stadt kann man durchaus den 250 Meter hohen Burgfelsen mit seiner Zitadelle und den insgesamt 150 Türmen bezeichnen, denn er prägt das Stadtbild ungemein. Den steilen Weg nach oben säumen hübsche Café, welche zu einer willkommenen Unterbrechung des Aufstieges einladen. Dieser Burgfelsen teilt praktisch die Küstenstadt in zwei Hälften. Die herrlichen Sandstrände liegen zu beiden Seiten der Stadt. Am Tage am ausgedehnten Strand liegen, am Abend das aufregende Nachtleben genießen und zwischen alldem noch ein bisschen Sport oder Kultur, schließlich hat man auch Urlaub. Alanya hat, wie man sieht so einiges zu bieten. Um seinen Urlaub von Anfang bis Ende in vollen Zügen genießen zu können, lässt die Türkische Mittelmeerküste keinen Wunsch offen. Antike Stätten, welche für die Kultur im Urlaub sorgen, sind reichlich vorhanden. Am Hafen zum Beispiel befindet sich der Rote Turm in Backsteinbauweise. Er ist 33 Meter hoch und als ethnographisches Museum genutzt. Der Stadtteil „Tophane“, zwischen Rotem Turm und Burgmauer gelegen, ist ebenfalls sehenswert. Die Tropfsteinhöhle „Dalmatas“, welche sich durch eine gleichmäßige Temperatur von 22 °C und einer Luftfeuchte von 96 % auszeichnet, liegt am Fuße des Burgberges. Sie ist durch ihre Heilwirkung in bezug auf Asthma- und Bronchial- erkrankungen bekannt geworden.



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