Tourismus im Türkei-Lexikon

Reist man in die Türkei, so benötigt man eigentlich kein Wörterbuch, mit dem man sich im Restaurant, im Hotel, oder auf der Straße, wenn man nach dem Weg fragen möchte, herumschlagen muss. Es ist nämlich so, dass man in den Touristikzentren in der Türkei auf internationale und besonders auf deutsche Touristen gut vorbereitet ist. Man unter Umständen nämlich auf Personal, das perfekt Deutsch kann, oder aber zumindest die Weltsprache Englisch beherrscht. Ähnliches findet man auch auf den spanischen Inseln Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote.

Jeden Türken, auch die Angestellten in Restaurants und Hotels, zeigen sich stets sichtlich erfreut, wenn man sich im Vorfeld der Reise einmal mit der Materie „türkische Sprache“ beschäftigt hat und wenigstens einige „Brocken“ Türkisch beherrscht. Es steht dabei jedoch in keiner Reiseempfehlung für die Türkei, dass es dringend erforderlich die Landessprache zu beherrschen, weil man sich ansonsten nicht zu Recht finden wird.

In der Türkei ist es dabei sogar so, dass es – insbesondere von Alanya weiß man das, wo sich eben auch viele deutsche Ruheständler niedergelassen haben – sogar deutschsprachige Zeitungen gibt. In Alanya gibt es dabei sogar eine Bibliothek in der man deutschsprachige Bücher ausleihen kann. Und auch die Verkehrszeichen sind zweisprachig gehalten. Überhaupt gibt sich insbesondere Alanya international. Hier gibt es sogar eine russische Schule.

Dass man in der Türkei als Deutscher keinen Dolmetscher braucht rührt daher, dass eine der drei Fremdsprachen, die an türkischen Schulen gelehrt wird, Deutsch ist. Dabei hielt die deutsche Sprache als Fremdsprache schon seit dem Jahr 1892 Einzug ins türkische Schulsystem. Eingeführt wurde von den Osmanen, für die Deutsch neben Französisch die am meist bevorzugte westlich orientierte Fremdsprache war.



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