Nationalparks im Türkei-Lexikon

Nationalparks sind auf der ganzen Welt die Gebiete auf dem Wasser oder dem Land, die in besonderem Maße geschützt werden, weil z. B. ihre Landschaft als außergewöhnlich schön empfunden wird. Ein weiterer Grund für den Schutz sind besondere Tier- oder Pflanzenarten. In der Türkei sind viele Nationalparks dicht bewaldet und weisen einen großen Artenreichtum in Flora und Fauna auf. Raubvögel, Wildschweine, Schakale und Leoparden sind einige Beispiele für die Tierarten, die man dort antreffen kann. Aber auch Vögel, Schmetterlinge, Rehe, Wölfe und Bären sind dort zu Hause. Einige Nationalparks werden von Flüssen und Seen durchzogen. Einer davon ist der Altindere Nationalpark. Er wurde nach dem Fluss Altindere benannt, an dessen Lauf und Nebenarmen sich die Klöster Sumela, Vazelon, Kaymakli, Peristera und Kizlar befinden. Der 1981 gegründete Nationalpark Baskomutan liegt im Westen Zentralanatoliens in der Nähe der Stadt Afyon und ist im Zusammenhang mit dem türkischen Unabhängigkeitskrieg historisch bedeutsam. Im Nationalpark Bogazkale befindet sich die hethitische Hauptstadt Hattuscha, die wegen ihrer über siebzig Tempel auch „Stadt der Tempel“ genannt wird. Ihre Ruinen wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Ein echtes Naturerlebnis verspricht der Nationalpark Dilek, der mit vielen Stränden, Ebenen und Lagunen aufwartet. Während der Nationalpark Yedigöller an der Schwarzmeerküste sich durch seine Laub- und Nadelgehölze auszeichnet, hat der Kizil Dag einen schönen Zedernpark zu bieten und lädt hier zum Picknicken im Grünen ein. Der Nationalpark Uludag wartet als eines der größeren Skizentren der Türkei mit hervorragend präparierten Pisten auf und ist dadurch bei vielen Anhängern des Wintersports sehr beliebt.


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