Fethiye im Türkei-Lexikon

An einem der schönsten Küstenabschnitte der Türkei liegt die Kreisstadt Fethiye. Inmitten eines Naturhafens breitet sich vor den bewaldeten Hängen des Taurus-Gebirges die moderne Stadt Fethiye aus, obgleich sie auf sehr historischem Boden steht. Telmessos hieß diese Stadt einst in der Antike, die zwischen 550 und 300 vor Christus von großer Bedeutung war. Der Golf von Fethiye, der von den hohen Bergen des Taurus-Gebirges umschlossen wird, zerfällt in zahlreichen Halbinseln, Inseln, Klippen und Felsspitzen. Unzählige malerische Buchten gestalten das Ufer und kreieren so ein beliebtes Ferienziel. Fethiye allein ist schon eine Reise wert, allerdings bieten sich von hier aus auch eine Vielzahl lohnender Ausflüge in die Umgebung an. Überall, nördlich, südlich, östlich und westlich findet man die Stätten der Antike. Aus dem Osten kommend, befinden sich mehrere Felsengräber zum Teil aus dem 4. Jahrhundert vor Christus in unmittelbarer Nähe. Westlich der Stadt am Wege nach Kaya, einer Ruinenstadt, erhebt sich der Hügel der Akropolis. Das antike Tlos liegt ca. 42 km südlich und hatte seinen Ursprung im 14. Jahrhundert vor Christus. Zur lykischen Zeit zählte es zu den sechs bedeutendsten Städten. Lohnenswert ist mit Sicherheit auch ein Ausflug nach Ölü Deniz. An malerischen Gegenden hat die Türkei ja einige zu bieten, aber hier hat man es besonders gut gemeint. Eine türkisblaue Lagune mit weißen Sandstränden und einem intensiv leuchtendem Grün der Kiefern, Natur wie sie schöner nicht sein kann. Ein weiteres Highlight ist Yassica Adalari – eine paradiesisch schöne Inselgruppe. Das Wasser in den Buchten leuchtet in allen möglichen Farbnuancen – hier findet man seine ganz persönliche Traumwelt.

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Text (c) 2017: C. H.

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