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Klima im Türkei-Lexikon

Durch ihr vielfältiges Klima ist die Türkei ganzjährig ein ausgesprochen beliebtes Reiseziel. Hier ist es meist schön warm, auch in den Monaten, wo hierzulande Winter herrscht. Das Gebiet der Türkei umfasst die Regionen Marmara, Thrakien, Ägäis, Mittelmeer, Inneranatolien, Südostanatolien und Schwarzmeer. Diese sind jeweils noch einmal in 73 Provinzen oder Regierungsbezirke unterteilt. Wenn man mediterranes Klima bevorzugt, dann sind die Ägäis und das Mittelmeer genau das Richtige. Denn im Sommer fällt hier so gut wie überhaupt kein Niederschlag, während die Luft sich auf über 30 °C und das Wasser auf ungefähr 25 °C erwärmen. Hier empfiehlt sich, auf ausreichenden Sonnenschutz zu achten, am besten mit einer Sonnencreme oder Öl mit hohem Lichtschutzfaktor. Außerdem sollte man dünne Sommerbekleidung aus Baumwolle sowie eine leichte Jacke für abends mitzunehmen. Pontisches Klima, das sich durch Niederschläge bis zu 2.500 mm pro Jahr und durchschnittliche Luft- und Wassertemperaturen von 25 °C auszeichnet, findet man in den Sommermonaten an der Küste des Schwarzen Meeres vor. Hier sollte man unbedingt einen Regenschutz, einen Anorak und dickere Pullover einpacken, da man diese mit Sicherheit brauchen wird. Dies gilt auch für Reisen in die Provinz Ostanatolien. In Inneranatolien wiederum dominiert kontinentales Klima, das heißt, die Sommer sind heiß und trocken und die Winter kalt und schneereich. Die milderen Wintertemperaturen an der Südküste laden die Reisenden dazu ein, hier etwas länger Urlaub zu machen. Sehr heiß wird es im Juli und August im Zentrum, Süden und Südosten der Türkei. Angenehmer sind die Temperaturen am Marmarameer und am Schwarzen Meer. Und ab Oktober ist es in der Marmararegion sogar möglich, nach den ersten Schneefällen Wintersport zu betreiben.

Im Süden der gemäßigten Klimazone – dort liegt die Türkei. Es gibt dort in der Regel trockene und warme Sommer – hierfür sorgt der Einfluss der subtropischen Mittelmeerklimas, genauso wie auf den griechischen Inseln Rhodos, Korfu und Kreta. Die klimatischen Verhältnissen in den Regionen der Türkei sind jedoch recht unterschiedlich. Es gibt auch Regionen mit alpinem Klima. Die Mittelmeerregion ist jedoch geprägt von typisch mediterranem Klima mit milden regnerischen Wintern. Anfang Mai bis Ende Oktober – das ist die ideale Zeit, um in der Türkei in der Mittelmeerregion Urlaub zu machen. Und auch in der Ägäisregion herrscht ein mediterranes Klima vor. Ideale Badesaison ist hier von Juni bis September. In der Marmararegion hingegen gibt es vorwiegend feuchte Sommer. Die Badesaison erstreckt sich hierbei nur über drei Monate – von Juni bis August. Die Winter sind hier kalt und sorgen für viel Schnee und reichlich Frost. Die Schwarzmeerregion ist eine er niederschlagsreichsten Regionen der Türkei, unterteilt sich selbst aber nochmals in drei Klimazonen: Im Osten – bei Trabzon und Rize kann dabei mit heißen Sommern und milden Wintern gerechnet werden, wobei hier die meisten Niederschläge im Winter niedergehen. Im Gegensatz dazu regnet es im mittleren Bereich der Schwarzmeerregion weniger. Hier ist das Klima ähnlich wie in der Mittelmeerregion der Türkei. Noch weniger Niederschlag und eine Badesaison von Ende Juni bis Mitte August weist der Westen der Schwarzmeerregion auf.

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In Mittelanatolien sind die Sommer mild, die Winter kalt, Frühling und Herbst sehr verregnet. Ostanatolien hat lange verschneite Winter, in Südostanatolien hingegen herrscht Steppenklima. Es gibt dort trockene heiße Sommer, wobei jedes Jahr eine große Dürregefahr besteht.



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Hauptstadt: Ankara
Einwohnerzahl: ~71 Mio.
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